Deichbau
Schoepfwerk
Bongsieler-Kanal-iglow5
Deichbau_3
Sumpfdotterblume
Bongsieler-Kanal
Schwaene
Deichvermessung
Schwaene_2
Raps-Bongsieler-Kanal-Iglow
Bottschlotter-See-Siel

Deich- und Hauptsielverband Südwesthörn-Bongsiel

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

GuLV Gotteskoog

 

Fläche: ~ 26.100 haGuLV 2: Gotteskoog

Verbandsvorsteher: Karl Theodor Thomsen
Bundesgarder Weg 30
25927 Neukirchen
 

 

Geschäftsstelle: Deich- und Hauptsielverband Südwesthörn-Bongsiel
Heie-Juuler-Wäi 1

25920 Risum-Lindholm

 

Satzung: PDF Datei

 

 

Mitgliedsverbände:
  • Deich- und Hauptsielverband Südwesthörn-Bongsiel
  • Sielverband Karrharder-Alter-Koog
  • Sielverband Wiedingharder Alter Koog Norden
  • Sielverband Karrharder-Gotteskoog-Norden
  • Rickelsbüller Koog (keine Verbandsstruktur)
  • Sielverband Karrharder-Gotteskoog-Süden
  • Wasser- und Bodenverband Alte Au
  • Sielverband Bökingharder-Gotteskoog
  • Wasser- und Bodenverband Braderup
  • Sielverband Wiedingharder-Gotteskoog
  • Wasser- und Bodenverband Humptrup
  • Sielverband Interessenten-Gotteskoog
  • Wasser- und Bodenverband Karlum-Au
  • Sielverband Freesmarker-Koog
  • Wasser- und Bodenverband Süderlügum
  • Sielverband Brunottenkoog
  • Wasser- und Bodenverband Jardelunder Wiesen

Kurzbeschreibung:

Das Bearbeitungsgebiet „Gotteskoog" grenzt im nördlichen Bereich an Dänemark und reicht in südlicher Ausdehnung bis an die Stadt Niebüll. Der westliche Teil dieses Gebietes ist vorwiegend flaches Marschland mit dem Gotteskoogsee in dessen geografischen Mitte. Der größte Teil dieses Gebietes liegt auf Meeresspiegelhöhe – zum Teil auch darunter. Nur Schöpfwerke und eine ausgeklügelte Entwässerungstechnik machen die Böden landwirtschaftlich nutzbar und das Gebiet bewohnbar.Das Wasser dieses Bereiches (z.B. der Hauptgewässer Schmale, Freesmarker Schmale, Schneedeich-Sielzug, Gräslandzug und der südliche Rollwagenzug) wird über das Schöpfwerk Verlath in den Ruttebüller See bzw. in die Wiedau gepumpt, welche schließlich auf dänischer Seite in die Nordsee mündet.

Der östliche Teil des Bearbeitungsgebietes gehört zur Geest. Die Grenze zwischen beiden Landschaftsteilen bildet der Dreiharder Gotteskoogstrom. Ein großer Teil des auf der Geest anfallenden Wassers wird von diesem Geestrandgraben aufgenommen, welcher auf dänischer Seite in die Wiedau mündet. Der andere Teil des Geestwassers fließt über die Süderau bzw. Alte Au ebenfalls nach Dänemark.
 
Das Bearbeitungsgebiet besteht aus 16 Mitgliedsverbänden, wobei der Rickelsbüller Koog ein reines Naturschutzgebiet ist und keine Verbandszugehörigkeit besitzt.Die Gesamtfläche beträgt ca. 26.100 ha, die Fließgewässerlänge summiert sich auf ca. 620 km. Die Marsch- und Geestgewässer sind zum größten Teil künstlich angelegt oder ausgebaut.

 

Bearbeitungsgebiets-Arbeitsgruppe:

Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus je einem Vertreter oder einer Vertreterin verschiedener Verbände und Behörden:

Karl Theodor Thomsen, Verbandsvorsteher GuLV 2
Thies Horn, Geschäftsführung (DHSV Südwesthörn-Bongsiel)
Joachim Puschmann, Gemeinden
Christian Magnus Petersen, Bauernverband
Bent Nissen, Naturschutzverband
Carl-Heinz Christiansen, Landesnaturschutzverband
Dr. Adolf Kellermann, Fischereiverband
Heiko Thede, Wasserversorger
Kai-Uwe Metzner, LKN Husum
 
 

In mehreren, über das Jahr verteilten Arbeitsgruppensitzungen werden Unterlagen mit Belastungs- und Gewässerbeschaffenheitsdaten durch Vertreter des Umweltministeriums den Arbeitsgruppen vorgestellt und zur Diskussion gestellt. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, mit Ihrem Fachwissen und Ihren Ortskenntnissen Fehler richtig zu stellen oder fehlende Daten zu ergänzen. Ergebnisse werden von der Geschäftsstelle zusammengefasst, vorgestellt und einvernehmlich abgestimmt. Diese in Berichtsform zusammengefasste Analyse der Belastungen und Auswirkungen für die Flussgebietseinheit Eider und die daraus abgeleitete Einschätzung der Zielerreichung des guten ökologischen Zustandes der Gewässer gibt einen ersten Überblick, ob und inwieweit dieses Ziel erreicht werden kann.Die Arbeitsgruppe berät Vorschläge zur Regeneration bzw. Renaturierung der Gewässer und gibt ihr Votum über die Eignung der Maßnahmen zum Erreichen der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und deren Realisierbarkeit ab. Bei einem einstimmigen Votum erfolgt die weitere Planung in Form von Grob- und Feinkonzepten.